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Familienfreundliche Grabesstimmung Unheilig von Focus.de

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reblaus


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Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Band Unheilig: Das einstige Idol der „dunklen Szene“ wird mit dem Bambi in der Kategorie „Pop National“ ausgezeichnet.
Es begann vor nicht ganz einem Jahr. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkauf in der Mittagspause oder beim Frühstück am Sonntagmorgen: Wann auch immer das Radio lief, ertönte diese theatralische, düstere Musik. Von Liebe und Tod, von Sehnsucht und Hoffnung war die Rede. Unwillkürlich schossen dem misstrauischem Radiohörer Fragen durch den Kopf – wer zur Hölle ist das? Und meinen die das wirklich ernst?

Was Unheilig – so die Schöpfer der wohl emotionsüberfrachtetsten Stücke seit Xavier Naidoo – auf die deutsche Musikszene losließen, war alles andere als ein Scherz. Mit Hits wie „Geboren um zu leben“ oder „Für Immer“ katapultierte sich die Band im Frühjahr an die Spitze der Charts und tief in die Ohrwurmzentrale Millionen Deutscher. 2010 sollte nicht nur das Jahr werden, in dem die Band oder besser gesagt das Musikprojekt jenes Künstlers, der sich selbst nur „der Graf“ nennt, das zehnjährige Bestehen feiert. Es wurde das Jahr, in dem die einstige Rand-Gruppe aus Aachen den Nerv des deutschen Mainstreams traf.

1999 begann der lange Weg zum Ruhm
Doch zurück zu den Anfängen des Musikphänomens. Zurück in eine Zeit, in der der Bandname Unheilig den meisten Deutschen nicht mehr als ein müdes Schulterzucken entlockte. Mit kreativer Unterstützung von Grant Stevens, dem Macher des Holsten-Pilsener-Songs „Everlasting Friends“, und José Alvarez-Bill, der für den Erfolg von Wolfsheim und Witt verantwortlich ist, gründete Bernd Heinrich Graf, so der mutmaßliche bürgerliche Name des „Grafen“, kurz vor der Jahrtausendwende die Band Unheilig. „Sage ja“ eine Elektro-Rock-Nummer, die ebenso von Rammstein hätte stammen können, markiert den Startschuss für den langen Weg zum Ruhm. Damals trug der kreative Kopf der Band noch schaurig schön gefärbte Kontaktlinsen und schwarzen Nagellack. Statt sehnsüchtig ins Mikro zu hauchen, artikulierte er seine Texte mit hartem deutschen Akzent.

2001 erschien „Phosphor“, das erste Unheilig-Album, das genau wie die zwei Jahre zuvor erschiene Debüt-Single spurlos an den deutschen Charts vorbei zog, die damals noch von den No Angels, Shaggy oder Crazy Town beherrscht wurden. 2002 trennte sich der Graf von seiner Band und seinem Management. Von diesem Zeitpunkt an lenkte er allein die Geschickte des Musikprojekts. Mit Erfolg: In der Gothic-Szene entwickelte sich Unheilig zum Geheimtipp. Die „Band“ – für Live-Autritte holt sich der Graf bis heute bei wechselnden Musikern musikalische Unterstützung – spielte diverse Tourneen, auf großen Festivals und veröffentlichte bis 2004 die in der „dunklen Szene“ beachteten Alben „Frohes Fest“, „Das 2. Gebot“ und „Zelluloid“.

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